Tylose® in Engoben und Glasuren

Tylose erhöht durch ihre Verdickungswirkung und auch durch sterische Mechanismen die Stabilität von Engobe- und Glasurschlickern und verbessert deren Fließverhalten. Eine gleichmäßige Beschichtung des Glasierguts wird begünstigt. Im getrockneten Zustand gewährleistet Tylose eine verbesserte Haftung des Glasurfilms auf der keramischen Oberfläche und brennt rückstandsfrei aus, bevor die Glasur verschmilzt.

Tylose-Typen
Anwendungseigenschaft  
Datenblatt
H 100000 YP2
Verdickungswirkung : sehr gut
H 30000 YP2
Verdickungswirkung : moderat

Keramische Anwendungen

Keramische Anwendungen

Tylose wird in vielen Anwendungen der keramischen Industrie eingesetzt. In keramischen und pulvermetallurgischen Extrusionsversätzen übernimmt Tylose die Funktion als Plastifizier- und Bindemittel zur Einstellung von Massekonsistenz und Wasserrückhaltevermögen.

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Nomenklatur

M
H
O
A
X



B
F
S
T
Ethertyp
Methyl
Hydroxyethyl
Hydroxypropyl
Allyl
hydrophobe
Modifizierung

Veretherungs-
grad
spezielle, vom
jeweiligen Ethertyp
abhängige, höhere
Verehterungs-
grade

60000
30000
15000
10000
6000
4000
2000
1000
300
200
.
.
.
01
02
03
04
.
.
.
Viskositätsstufe
basierend auf
Höppler:
2%ige Lösung der
Handelsware mit
5% Feuchtigkeit,
20ºC, 20ºdH











konsistenz-
erhöhende
Modifizierung
mindestens eine
der beiden letzten
Ziffern ist grös-
ser 0

Y
K
N




G4
G6
G8

P2
P3
P4
P6
Konfektionierung
anquellverzögert
lösungssicheres Granulat
nicht anquellverzögert


Grad der Kornfeinheit
Granulattyp:
Granulat (< 500 μm)
Granulat (< 400 μm)
Granulat (< 300 μm)
Pulvertyp:
Pulver (< 180 μm)
Feinpulver (< 125 μm)
Feinpulver (< 125 μm)
Feinstpulver (< 100 μm)
* Tylose MH- und MO-Typen werden nicht explizit mit ”N” gekennzeichnet, obwohl diese Produkte "nicht anquellverzögert" sind.
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